🖐️ #27 Prithvi Mudra

Nachdem wir letzte Woche bereits mit den Händen und Druck (Akupressur) gearbeitet haben, will ich diese Woche dabei bleiben und euch eine subtilere Art, eine Form der spirituellen Praxis näher bringen, die ebenfalls mit den Händen/Fingern und ihrer Berührung und Beziehung zueinander arbeitet: den Mudras

Insbesondere will ich euch natürlich das Prithvi Mudra vorstellen, welches auch das Downdog Logo ist (falls du dich schon immer gefragt hast… ;-))

Wieso? Mudras sind wohl körperliche Gesten, allerdings arbeiten sie nicht physisch, sondern auf “feineren” Bahnen, lenken Energien im Körper. Jedem Finger wird eine energetische Bedeutung/Element zugewiesen (Feuer, Luft, Raum/Äther, Erde, Wasser). Indem man die Finger in Verbindung bringt, verbindet man Energien und bildet Energieverschlüsse im Körper, die verschiedene Bedeutungen, Wirkung auf deine Stimmung haben. Es gibt viele verschiedene Mudras, wie es unterschiedliche Haltungen beim Yoga gibt. Auch die Asanas haben verschiedene Wirkungen auf unseren Körper (stärken unsere Muskulatur) und unseren Geist (machen uns ruhig, entspannen) – so gesehen kannst du Mudras auch als “Finger-Yoga” betrachten.

How to: Du kannst Mudras bei deiner Meditation einbauen, manchmal wird auch in verschiedenen Asanas (=Yogahaltungen) damit geübt. Ebenso kannst du das Mudra während einer Atemübung praktizieren.

Beim Prithvi Mudra (dem Downdog-Mudra ;-)) legst du die Fingerspitzen von Daumen (Feuer) und Ringfinger (Erde) mit sanftem Druck aufeinander. Durch das Aufeinandertreffen von Feuer und Erde wird Energie freigesetzt, das Mudra soll helfen, deinem Körper neue Energie zu schenken und dich empfänglich für Neues machen. Die restlichen Finger sind sanft ausgestreckt, die gesamte Hand entspannt.

Wer mehr zu dem Thema lesen möchte, kann sich hier durchklicken, wer tiefer einsteigen will: The Little Book of Mudra Meditations