🪶#30 Childs Pose

Diese Woche will ich euch die Childs Pose nochmal genauer vorstellen: ihr alle kennt sie, wir üben sie eigentlich in jeder Yogaklasse und sie wird meist als “Pause-Haltung” abgetan, dabei kann sie so viel mehr! Ich stelle euch verschiedene Versionen und Varianten vor und ihre Benefits und positiven Effekte – die bekommst du schon durch wenige Minuten in der Haltung, ganz losgelöst von einer Yogastunde und weiteren Übungen.

 

 

 

 

How to: Die Kindhaltung wird meist als passive Haltung geübt, heisst du begibst dich in die Form, gibst dem Körper Zeit sich in die Haltung reinzuentspannen und gibst dich der Schwerkraft hin. Diese bringt dich über die Zeit tiefer in die Haltung. “Ziel” der Haltung ist es die Stirn zum Boden und den Po zu den Fersen zu bringen. Damit das klappt müssen viele Muskeln sich längen, werden also gedehnt: Die langen Rückenmuskeln, das Gesäß, Hüftmuskeln, Beinrückseiten (und noch ein paar Weitere). Verschiedene Stellen können dich in der Ausführung einschränken, unter Umständen ist die Haltung am Fussspann unangenehm, wenn deine Zehenstreckermuskeln verkürzt sind – in dem Fall versuche mit Hilfsmitteln unter der Stirn, der Brust oder dem Gesäß zu experimentieren. Die Childspose hat verschiedenste Varianten (ich zeige unten: mit den Knien weit, Arme entlang des Körpers nach hinten, nach vorne oder zwischen den Beinen durch, statt der Stirn eine Wange auf der Matte – probier’ einfach aus!

Kombi Tipp: ich übe die Childspose meistens nach meiner Sitzenden Meditation.

Und wieso? Wie du auf den Fotos schon erkennen kannst ist die Childspose eine nach Innen gerichtete Haltung. Sie ist also super, wenn du (nicht nur während der Yoga Klasse) eine Pause, eine kleinen Auszeit, etwas Rückzug brauchst. Sich wirklich beruhigend, erdend (da nah am Boden und viel Bodenkontakt), stimuliert den Parasympathikus (rest & digest mode) – also eine ideale Übung, wenn du zur Ruhe kommen magst. Diese Übung kann auch angenehm sein, wenn dich der untere Rücken manchmal plagt.
Am Besten stellst du dir einen Timer (3, 8, 12 Minunten z.B.) oder nimmst dir eine bestimmt Anzahl an Atemzügen vor, die du in der Haltung bleiben willst. In diesem Sinne: slow it down & happy public holiday am Donnerstag!

 

 

 

 

Variante mit den Armen nach vorne (links) und Twist/Schulterstretch (rechts)

Das schöne T-Shirt ist von GRL PCK